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| Hockey:
(Deutscher Hockey-Bund e.V.) |
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Niklas Meinert beendet Karriere
In der deutschen Herren-Nationalmannschaft wird es nach dem Sieg bei Olympia in
Peking einige personelle Veränderungen geben müssen. Wie Niklas Meinert (Mannheimer
HC) am Montag bekannt gab, wird auch er – wie zuvor schon Tibor Weißenborn
(RW Köln) – seine internationale Karriere beenden. Das hat „Meini“, wie der Mittelfeldspieler
in Hockeykreisen gerufen wird, am Sonntagabend bereits Bundestrainer Markus
Weise mitgeteilt, der die Entscheidung des so vielseitig einsetzbaren 27-Jährigen
sehr bedauerte. Auch Sebastian Biederlack und Kapitän Timo Weß werden erst einmal
pausieren.
Während Weß aus Studiengründen ein ganzes Jahr Auszeit
von der Nationalmannschaft nimmt, für die er in den letzten
Jahren so viel Zeit und Engagement investiert hat, will der
Hamburger Doppel-Weltmeister und Olympiasieger erst einmal
ein halbes Jahr „in sich hinein hören“, könnte also – im Gegensatz
zum Kapitän – für die so wichtige Europameisterschaft im
September 2009 in Amsterdam (direkte WM-Qualifikation der
ersten Vier) wieder ins Team zurückkehren.
Niklas Meinert hat sich die Entscheidung lange überlegt. Schon
in einer ersten Reaktion nach Olympia tendierte der Mannheimer
zum Karriereende. Auch nach einiger Zeit des Überlegens
blieb er nun bei diesem Entschluss. „Mir ist einfach kein wirklicher
Grund eingefallen, warum ich weiter machen möchte. Ich
habe mit dem WM-Titel und dem Olympiasieg alles erreicht.
Und man soll doch aufhören, wenn es am Schönsten ist und
nicht, weil einem irgendwann gesagt wird, dass man die Leistung
nicht mehr bringen kann! Und mit dem Olympischen Finale als letztem offiziellen Spiel
im Hinterkopf lässt sich einfach besonders gut aufhören.“
Zudem wird der 27-Jährige im nächsten Frühjahr sein Wirtschaftsinformatik-Studium in
Mannheim endgültig abschließen. „Da kann ich mich jetzt noch einmal richtig reinhängen.
Auch das ist ein Indiz für den richtigen Zeitpunkt gewesen“, so Meinert. Er hat dem Bundestrainer
allerdings zugesagt, für Hallen-Länderspiele des Deutschen Hockey-Bundes auch in
Zukunft zur Verfügung stehen zu wollen. „Ich spiele unglaublich gern in der Halle. Und der
Aufwand in der Vorbereitung ist deutlich geringer“, begründet der in Bad Kreuznach geborene
Olympiasieger sein Angebot.
Markus Weise hatte schon am letzten Wochenende im Rahmen des Hamburg Masters geäußert,
dass das Jahr 2009 sicherlich auch unter dem Motto der Integration einiger junger
Spieler stehen werde. „Ich bin froh, dass sich einige der gestandenen Leistungsträger bereits
klar festgelegt haben, auch weiter für das Team zur Verfügung zu stehen. Unter anderem hat
auch Florian Keller gesagt, dabei bleiben sein zu wollen. Auch Christian Schulte will, wenn
es mit dem neu begonnenen Job passt, bis 2010 weitermachen. Es stehen noch einige weitere
Gespräche an.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 14.10.2008, 08:47 Uhr
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