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| Hockey:
(Deutscher Hockey-Bund e.V.) |
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Herren: Deutschland – Australien 0:4 (0:2)
Beim ersten von drei Test-Länderspielen zwischen Weltmeister Deutschland und Olympiasieger Australien gab es in Nürnberg am Donnerstagabend eine deutliche Niederlage für die ersatzgeschwächte deutsche Mannschaft. Bundestrainer Markus Weise musste auf drei Weltmeister verzichten. Die Stürmer Christopher Zeller (Adduktoren) und Sebastian Draguhn (Wade) fielen verletzt aus. Kapitän Timo Weß fehlte wegen einer Studienprüfung. Australien spielte deutlich effektiver in der Chancenverwertung und zielgerichteter im Angriff. Das Ergebnis fiel allerdings mit 0:4 um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Das deutsche Team hatte etliche Chancen, offenbarte aber große Schwächen im Abschluss. „Wir haben eigentlich eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, hatten da mehr und auch klare Chancen, sind aber nicht belohnt worden“, so Weise nach dem Spiel. „Die zweite Hälfte war deutlich schwächer und auch enttäuschend. Nur ein Teil hat den Willen und die Körpersprache gezeigt, die auf diesem Niveau nötig sind. Deshalb war das alles in allem auch eine absolut verdiente Niederlage.“ Der Bundestrainer gab an, dass noch nicht fest steht, ob Draguhn und Zeller in den nächsten beiden Partien gegen Australien am Samstag (16.00 Uhr) oder Sonntag (14.00 Uhr) zum Einsatz kommen können. Sie zogen sich die Verletzungen direkt beim Trainingsauftakt in Nürnberg zu.
In der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen überwiegend in der australischen Hälfte ab. Schon die erste Chance durch Eike Duckwitz gehörte den Gastgebern, die Kugel ging aber knapp am Tor von Stephen Lambert vorbei. Dann bewies Australien schnell die berühmte Standardsituationsstärke. Bereits die erste Strafecke war drin – wenn auch im Nachschuss durch Liam De Young. Deutschland spielte weiter gut nach vorn, scheiterte aber im Kreis entweder am guten australischen Torhüter oder an der eigenen Abschlussschwäche. Auch vier Strafecken blieben ungenutzt, wobei Youngster Tobias Hauke mit einem Pfostenschuss auch Pech hatte. Ganz anders die Gäste: Auch die zweite Strafecke fand den Weg ins Tor. Diesmal machte David Guest es mit einem harten Schlenzer ins obere rechte Eck direkt.
Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte den Australiern, die mehrfach vor dem nun von Max Weinhold gehüteten deutschen Gehäuse auftauchten. Folgerichtig gab es das 0:3, als zwei Australier frei vor Weinhold auftauchten und Dean Butler nur noch einzuschlenzen brauchte. Das deutsche Team brauchte danach ein paar Minuten, um sich zu fangen. Dann gab es auch mal wieder Chancen im australischen Kreis, aber zu wenig zwingende Aktionen vor der Tor von Ersatzkeeper Nathan Burgers, der in der zweiten Hälfte statt Lambert zwischen den Pfosten stand. So kam es sogar noch schlimmer für Weise-Mannschaft, als bei einem Freischlag Nathan Eglington zur rechten Zeit in eine Flanke hineinsprang und zum 0:4 traf – sicherlich in der Höhe nicht den Kräfteverhältnissen während des Matches entsprechend.
Deutschland gab nie auf. Auch in den Schlussminuten versuchte das Team noch einmal, vorn zum Erfolg zu kommen, aber weder aus dem Feld heraus (Duckwitz, Weißenborn), noch durch die Strafecken (Montag) gab es den erwünschten Erfolg.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.07.2007, 09:42 Uhr
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